Den Kreuzweg Jesu mitgehen

Betend dem Kreuzweg Jesu nachgehen

§        Video- und Audio-Angebot des Erzbistums ermöglicht Nachgehen des Kreuzweges Jesu

Paderborn (pdp). Für zahlreiche Menschen ist das meditierende Gebet des Kreuzweges ein fester Bestandteil ihres geistlichen Lebens in der Fastenzeit und Karwoche. Menschen versammeln sich dazu in Kirchen und Kreuzgängen, betrachten den Kreuzweg Jesu mit seinen 14 Stationen und gehen den Leidensweg Jesu mit. Da aufgrund der Corona-Pandemie derzeit keine öffentlichen Gottesdienste möglich sind, hat das Erzbistum Paderborn kurzfristig zwei Möglichkeiten geschaffen, den Kreuzweg Jesu betend nachzugehen.

Domvikar Gregor Tuszynski, Schwester Katharina Mock und Thomas Koeper haben den Kreuzweg aus dem Gotteslob Nummer 903 in einer Audiodatei eingesprochen. Sie laden so ein, den Kreuzweg hörend zu meditieren oder aktiv mitzubeten. Domorganist Tobias Aehlig spielt zwischen den Stationen an der Orgel des Hohen Doms. Eine zweite, erweiterte Möglichkeit, den Kreuzweg nachzugehen, bietet eine Videodatei: Hier findet sich der gleiche Audio-Text, erweitert um Bilder vom Kreuzweg aus dem Kreuzgang des Paderborner Domes.

„Wir freuen uns, dass wir durch dieses Angebot Menschen auf ihrem geistlichen Weg in der Karwoche begleiten können“, sagt Domvikar Tuszynski. Eine aktive Teilnahme am Kreuzweg-Gebet sei durch das Gotteslob möglich. „Jeder einzelne Beter könne sich als Teil einer Gebets-Gemeinschaft erfahren“, zeigt sich der Liturgiereferent des Erzbistums Paderborn überzeugt.

Auf der Homepage des Erzbistums Paderborn findet sich das Video und das Audio zum Kreuzweg-Gebet (https://www.erzbistum-paderborn.de/aktuelles/den-kreuzweg-digital-mitbeten/). Die Audio-Datei kann auch heruntergeladen werden.

 

Palmzweige und Osterlicht

Palmzweige und Osterlicht in den Kirchen von Bad Wünnenberg und Lichtenau

Bad Wünnenberg/Lichtenau. Öffentliche Gottesdienste dürfen zurzeit nicht gefeiert werden.  In den 22 Kirchen des Pastoralen Raumes Wünnenberg-Lichtenau liegen aber am kommenden Palmsonntag ab 12 Uhr geweihte Palmzweige für Interessierte bereit.

Ab Ostersonntag werden in den Kirchen zudem die Osterkerzen brennen. Von dort können sich die Gläubigen das Osterlicht ebenfalls ab 12 Uhr mit dort bereit gestellten Kerzen für den eigenen Ostertisch oder für die Gräber der Verstorbenen mitnehmen.

Die Kirchen des Pastoralen Raumes sind weiterhin täglich von 9 bis 18 Uhr für das stille Gebet geöffnet.

Das heilige Land braucht gerade jetzt unsere Solidarität

Pressemitteilungen der Deutschen Bischofskonferenz

31.03.2020
053

Erzbischof Schick: „Das Heilige Land braucht gerade jetzt unsere Solidarität“

Aufruf zur Palmsonntagskollekte 2020

 

Auch in diesem Jahr bitten die deutschen Bischöfe zum Palmsonntag (5. April 2020) um Spenden für die Christen im Heiligen Land. Die Bischöfe weisen in ihrem Aufruf auf die bedrückende Situation vieler Christen in der Region hin. Sie wird durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie weiter massiv belastet. Mit den Einnahmen aus der Spendenaktion werden pastorale Projekte, sozial-caritative Vorhaben und Bildungsprogramme der Kirchen unterstützt.

 

Die Bischöfe sprechen in ihrem Aufruf die Ausgrenzungserfahrungen palästinensischer Christen an: „Als Palästinenser, die immer noch keinen eigenen Staat haben, und als christliche Minderheit unter der großenteils muslimischen Bevölkerung“ erlebten sie sich oft an den Rand gedrängt. Hoffnungszeichen für viele gingen aber von „christlichen Schulen und Bildungseinrichtungen“ aus, so die Bischöfe. Diese Schulen legen einen Schwerpunkt auf die interreligiöse Friedenserziehung von Juden, Christen und Muslimen und fördern eine offene und tolerante Atmosphäre in der Gesellschaft. Darüber hinaus engagieren sich der Deutsche Verein vom Heiligen Lande und das Kommissariat des Heiligen Landes der Deutschen Franziskanerprovinz, die die Mittel aus der Palmsonntagskollekte erhalten, auch in den angrenzenden Ländern des Nahen Ostens mit Seelsorge- und Sozialprogrammen.

 

In diesem Jahr wird die Kollekte nicht in den Gottesdiensten stattfinden können. Mit Sorge blicken die Bischöfe daher auf die Folgen der ausfallenden Sammlungen. „Wie kann die immer größer werdende Not der Menschen im Heiligen Land, vertieft durch die Corona-Pandemie, gemildert werden?“, fragt Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz. Der durch die Corona-Pandemie ausgelöste volkswirtschaftliche Schaden werde auch im Heiligen Land enorm sein. „Die Christen dort sind noch deutlich mehr als bisher auf unsere Hilfe angewiesen. Das Heilige Land braucht gerade jetzt unsere Solidarität. Die deutschen Bischöfe rufen die Katholiken in Deutschland deshalb zu einer großherzigen Spende auf“, so Erzbischof Schick.

 

Hinweis:

Die Bischöfe bitten darum, Spenden direkt dem Deutschen Verein vom Heiligen Lande und dem Kommissariat des Heiligen Landes der Deutschen Franziskanerprovinz zukommen zu lassen. Die Kontoverbindung des gemeinsamen Sonderkontos lautet: Deutscher Verein vom Heiligen Lande, IBAN: DE13 3706 0193 2020 2020 10, Pax-Bank, Stichwort: Spende zu Palmsonntag. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite www.palmsonntagskollekte.de, die von beiden Einrichtungen gemeinsam unterhalten wird.

An der Feier der Kar- und Ostertage teilhaben

An der Feier der Kar- und Ostertage teilhaben

§        Streaming aus Paderborner Dom ermöglicht Mitfeier des österlichen Triduums mit Erzbischof Becker

Paderborn (pdp). Durch die Corona-Pandemie können derzeit bis zum 19. April keine Gottesdienste unter Beteiligung von Gläubigen gefeiert werden. Um in dieser Situation die Menschen nicht alleine zu lassen, gibt es im Hohen Dom zu Paderborn und in Kirchengemeinden vor Ort vielfältige Möglichkeiten, damit Menschen auch an nicht-öffentlichen Gottesdiensten teilhaben können: Die für Christen wesentlichen Gottesdienste von Gründonnerstag bis Ostern wird Erzbischof Hans-Josef Becker im Hohen Dom feiern. Gläubige können via Live-Stream an diesen nicht-öffentlichen Gottesdiensten teilhaben, um dem Leiden, Sterben und der Auferstehung Jesu zu gedenken.

„Wir sind dankbar, dass wir in dieser Zeit der Corona-Krise und der damit verbundenen massiven Einschränkungen, diese Möglichkeit der Teilhabe schaffen können“, sagt Generalvikar Alfons Hardt. „Wir laden alle Gläubigen ein, durch die Übertragung der zentralen Gottesdienste aus dem Paderborner Dom gemeinsam mit Erzbischof Becker das österliche Triduum zu begehen.“

Erzbischof Hans-Josef Becker wird die Chrisam-Messe am Montag der Karwoche, die Hauptfeiern des österlichen Triduums (Gründonnerstag, Karfreitag und Osternacht) sowie das Osterhochamt unter Berücksichtigung der staatlichen Auflagen im Hohen Dom für das Erzbistum feiern. Lediglich das Metropolitankapitel wird bei diesen Gottesdiensten des Paderborner Oberhirten anwesend sein, Gläubige können diese zentralen Gottesdienste durch die Live-Übertragung im Internet mitfeiern.

Chrisam-Messe mit Weihe der heiligen Öle

Am Montag der Karwoche (6. April 2020) feiert Erzbischof Hans-Josef Becker um 16.30 Uhr im Paderborner Dom die Chrisam-Messe. In diesem Gottesdienst werden vom Paderborner Erzbischof die heiligen Öle geweiht, die im Verlauf eines Jahres für die Sakramentenspendung verwendet werden. Zugleich erneuern die Priester des Erzbistums ihre Bereitschaftserklärung zum priesterlichen Dienst. Das Domkapitel nimmt an diesem Gottesdienst – unter Beachtung der notwendigen Sicherheitsvorschriften – teil, er wird via Livestream übertragen und kann so von allen mitgefeiert werden.

Österliches Triduum im Hohen Dom

Am Abend des Gründonnerstages (9. April 2020) wird Erzbischof Hans-Josef Becker die Heilige Messe um 20 Uhr in der Krypta des Hohen Domes (nicht-öffentlich) feiern. In diesem Gottesdienst gedenken Christen des letzten Abendmahles Jesu mit den zwölf Aposteln am Vorabend seiner Kreuzigung. Mit der Feier vom Letzten Abendmahl beginnt am Abend des Gründonnerstags das so genannte Triduum Sacrum, die Feier der drei österlichen Tage (Karfreitag, Karsamstag und Ostersonntag). Als Gedächtnistag des letzten Abendmahls und der damit verbundenen Einsetzung der Eucharistie durch Jesus Christus selbst hat der Gründonnerstag einen hohen Rang in der Liturgie. Dieser Gottesdienst aus der Krypta des Hohen Domes wird live übertragen.

Erzbischof Hans-Josef Becker wird am Karfreitag (10. April 2020) um 15 Uhr in der Dom-Krypta die traditionelle Karfreitagsliturgie feiern. An der Feier nimmt ausschließlich das Metropolitankapitel teil, der gesamte Gottesdienst wird live übertragen. Christen gedenken am Karfreitag des Leidens und Sterbens Jesu Christi am Kreuz. Der Wortgottesdienst mit den biblischen Lesungen ist ein zentrales Element der Feier vom Leiden und Sterben Jesu, dessen Höhepunkt die Verkündigung der Passion Jesu nach dem Evangelisten Johannes (Joh 18,1–19,42) ist. Darauf folgen eine Predigt und die sogenannten Großen Fürbitten, in denen die Anliegen der Kirche, der Welt und der Notleidenden, in einer eigenen Fürbitte die Anliegen der Menschen in der derzeitigen Corona-Pandemie vor Gott getragen werden. Die Kreuzverehrung schließt sich an: Ein verhülltes Kruzifix wird erhoben gezeigt und von allen verehrt. Den Abschluss bilden eine Kommunionfeier mit am Gründonnerstag geweihten Hostien und der Segen. Das in dieser Feier verehrte Kreuz wird anschließend im Altarraum aufgestellt, so dass es dort außerhalb der Gottesdienstzeiten von Besuchern des Gotteshauses ebenfalls gesehen werden kann. Gläubige können dann dort auch beten.

Am Abend des Karsamstags (11. April 2020) feiert Erzbischof Becker gemeinsam mit dem Metropolitankapitel um 21 Uhr die Osternacht – nicht-öffentlich in der Krypta des Domes. Auch an diesem Gottesdienst können Gläubige über das Internet teilhaben. Die Osternacht ist im Kirchenjahr die „Nacht der Nächte“, eine Nacht des Gedenkens an die Auferstehung Jesu Christi von den Toten und damit an den Durchgang vom Tod ins Leben. Die Feier der Osternacht ist unterteilt in verschiedene Elemente: der Einzug mit der Osterkerze, dann wird das Licht der Osterkerze an die Gläubigen verteilt, es folgt das feierlich gesungene Osterlob. Danach werden verschiedene Lesungen aus der Heiligen Schrift vorgetragen, beim Gloria ertönen wieder alle Glocken, die seit dem Gründonnerstag geschwiegen haben, die Orgel erklingt wieder und die Altarkerzen werden entzündet. Auf das Tagesgebet folgt eine Lesung aus dem Neuen Testament, danach erklingt das Halleluja und das Osterevangelium wird verkündet. Es schließt sich eine Erneuerung der Taufversprechen an, dann werden Fürbitten gesprochen und anschließend die Eucharistie gefeiert.

Am Ostersonntag (12. April 2020) erklingt um 9.30 Uhr das Osterfestgeläute des Hohen Domes mit allen Glocken und verkündet so die Osterbotschaft. Den österlichen Festgottesdienst feiert Erzbischof Becker um 10 Uhr gemeinsam mit dem Metropolitankapitel ohne Beteiligung einer Gemeinde in der Krypta. Gläubige können auch diesen Gottesdienst via Live-Stream im Internet mitfeiern.

Im Hinblick auf die Corona-Krise und die damit verbundene Einschränkung des religiös-geistlichen Lebens der Gläubigen hat die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramenten-Ordnung im Vatikan eine besondere Ausnahmeregelung getroffen: In der Kathedrale und in Pfarrkirchen ist es ausnahmsweise gestattet, das österliche Triduum nicht-öffentlich zu feiern. Dabei sind die Vorgaben des staatlichen Rechts und die Hygienevorschriften in vollem Umfang einzuhalten. Weiterhin ist die Teilnahme von Gläubigen an Gottesdiensten nicht erlaubt. Die Gemeinden informieren selbst, wie sie das österliche Triduum begehen werden.

Anregungen des Erzbistums für Teilhabe der Gläubigen

Für alle Gottesdienste, nicht nur für die des österlichen Triduums, ist zu gewährleisten, dass der Zutritt von Gläubigen zum Kirchenraum ausgeschlossen ist, denn die gottesdienstlichen Feiern dürfen nur nicht-öffentlich begangen werden. Generalvikar Hardt bittet in dieser schwierigen Zeit, sich unbedingt an die staatlichen Auflagen zu halten. Dennoch ist es dem Erzbistum Paderborn ein wesentliches Anliegen, dass auch die Gläubigen an den gottesdienstlichen Feiern Anteil haben können, über die Mitfeier per Live-Stream hinaus.

Feste Tradition bei der Palmsonntagsliturgie in den Kirchengemeinden des Erzbistums ist es, dass am Ende des Gottesdienstes die Gemeindemitglieder gesegnete grüne Zweige mit nach Hause nehmen können. Hier empfiehlt das Erzbistum, dass in einer nicht-öffentlichen Andacht Zweige vom Priester gesegnet werden und dann in einem Korb im Kirchenraum ausgelegt werden. Da die Kirchengebäude außerhalb der Gottesdienstzeiten weiterhin als Orte des privaten Gebetes geöffnet sind, haben Gläubige die Möglichkeit, einen gesegneten Zweig mit nach Hause zu nehmen oder möglicherweise sogar einem anderen Menschen mitzubringen.

Osterkerze wird brennen

Auch die Karfreitags-Liturgie darf nur ohne Beteiligung einer Gemeinde vom Priester gefeiert werden. Aber da die Kirchen zum persönlichen Gebet geöffnet sind, kann gegebenenfalls das Kreuz, das üblicherweise am Karfreitag zur Kreuzverehrung genutzt wird, zum privaten Gebet im Kirchenraum aufgestellt werden.

An Ostern soll die Osterkerze in den geöffneten Kirchen brennen. Hier gibt das Erzbistum die Anregung an die Kirchengemeinden, dass gesegnete Haus-Osterkerzen in den Kirchen zur Mitnahme durch die Gläubigen bereitgestellt werden. Auch geweihtes Wasser kann im Kirchenraum zur Mitnahme bereitgestellt werden, wobei darauf zu achten ist, dass das Weihwasser in einem geschlossenen Gefäß aufbewahrt wird.

Neueste Informationen aus dem Pastoralen Raum

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Weltweites Gebet von Papst Franziskus

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